Certified Rating Analyst

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PREPS

Dr. Ingo Natusch
Definition Von 2004 wurde mit PREPS (Preferred Pooled Shares) durch die Capital Efficiency Group, einer Gruppe ehemaliger Investmentbanker, eine innovative Verbriefungsplattform entwickelt, die mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit bietet, wirtschaftliches Eigenkapital indirekt über den Kapitalmarkt aufzunehmen. Die Initiatoren von PREPS nutzten dabei die mit der PROMISE-Transaktion (PROMISE = Promotional Mittestands Loan Securitization) im Jahre 2000 entwickelte Möglichkeit zur Verbriefung von Mittelstandsrisiken. Im Rahmen des PREPS-Programms nimmt jedes Unternehmen über standardisierte Genussscheine nachrangiges, festverzinsliches Kapital auf, welches teilweise zusätzlich gewinnabhängig verzinst wird. Nach einer Laufzeit von 7 Jahren ist es endfällig rückzahlbar. Das nachrangige Kapital wird in einer Zweckgesellschaft gebündelt und durch Anleihen mit unterschiedlichen Risikoprofilen der Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle) durch die Emissionsbanken am Kapitalmarkt platziert. Diese werden nach dem Wasserfallprinzip bedient. Der „Wasserfall“ beschreibt dabei wie und wann zufließende Cash Flows und etwaige Verluste (die auch als fehlende Cash Flows definiert werden können) den verschiedenen Anleihen zugeordnet werden. Verluste werden zuerst von der nachrangigsten Anleihe getragen; umgekehrte Reihenfolge wie bei den Cash Flows. Den Investoren wird somit die Möglichkeit gegeben, in den gehobenen Mittelstand diversifiziert zu investieren, was bisher über den Kapitalmarkt nur beschränkt möglich war. Die Namen der in dem Portofolio zusammengefassten mittelständischen Unternehmen werden veröffentlicht, d.h. kein „blind pool“. Die einzelnen Emissionen werden von Ratingagenturen benotet. Die Wertpapiere sind an der Luxemburger Börse oder der Irish Stock Exchange notiert.
Links www.ceg-ag.com
   

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