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Definition |
Von 2004 wurde mit
PREPS (Preferred Pooled Shares) durch die Capital
Efficiency Group, einer Gruppe ehemaliger
Investmentbanker, eine innovative
Verbriefungsplattform entwickelt, die
mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit
bietet, wirtschaftliches Eigenkapital indirekt über
den Kapitalmarkt aufzunehmen. Die Initiatoren von
PREPS nutzten dabei die mit der PROMISE-Transaktion
(PROMISE = Promotional Mittestands Loan
Securitization) im Jahre 2000 entwickelte
Möglichkeit zur Verbriefung von Mittelstandsrisiken.
Im Rahmen des PREPS-Programms nimmt jedes
Unternehmen über standardisierte Genussscheine
nachrangiges, festverzinsliches Kapital auf, welches
teilweise zusätzlich gewinnabhängig verzinst wird.
Nach einer Laufzeit von 7 Jahren ist es endfällig
rückzahlbar. Das nachrangige Kapital wird in einer
Zweckgesellschaft gebündelt und durch Anleihen mit
unterschiedlichen Risikoprofilen der
Zweckgesellschaft (Special Purpose Vehicle) durch
die Emissionsbanken am Kapitalmarkt platziert. Diese
werden nach dem Wasserfallprinzip bedient. Der
„Wasserfall“ beschreibt dabei wie und wann
zufließende Cash Flows und etwaige Verluste (die
auch als fehlende Cash Flows definiert werden
können) den verschiedenen Anleihen zugeordnet
werden. Verluste werden zuerst von der
nachrangigsten Anleihe getragen; umgekehrte
Reihenfolge wie bei den Cash Flows. Den Investoren
wird somit die Möglichkeit gegeben, in den gehobenen
Mittelstand diversifiziert zu investieren, was
bisher über den Kapitalmarkt nur beschränkt möglich
war. Die Namen der in dem Portofolio
zusammengefassten mittelständischen Unternehmen
werden veröffentlicht, d.h. kein „blind pool“. Die
einzelnen Emissionen werden von Ratingagenturen
benotet. Die Wertpapiere sind an der Luxemburger
Börse oder der Irish Stock Exchange notiert. |